Merkur Besonderheiten


Reviewed by:
Rating:
5
On 16.07.2020
Last modified:16.07.2020

Summary:

Merkur Besonderheiten

Merkur ist der innnerste Planet, er hat von allen Planeten den geringsten Abstand zur Sonne. Er kommt unserem Stern bis auf 46 Mio Kilometer nahe. Darum ist. Informationen zum Planeten Merkur: Wie ist der Merkur aufgebaut? Woraus besteht die Atmosphäre? Woher hat der Merkur seinen Namen? Ist Leben auf dem. Merkur ist der erste Planet im Sonnensystem. Er ist nicht besonders leicht zu beobachten, da er am Himmel immer dicht bei der Sonne steht.

Merkur Besonderheiten Navigationsmenü

Aufgrund seiner geringen Masse und geringen Abstandes zur Sonde besitzt. Anlass zu der Annahme gaben anfangs nur einige Besonderheiten seiner Umlaufbahn. Später kamen seine spezielle Rotation. Merkur ist der innnerste Planet, er hat von allen Planeten den geringsten Abstand zur Sonne. Er kommt unserem Stern bis auf 46 Mio Kilometer nahe. Darum ist. Informationen zum Planeten Merkur: Wie ist der Merkur aufgebaut? Woraus besteht die Atmosphäre? Woher hat der Merkur seinen Namen? Ist Leben auf dem. Der Aufbau des Merkurs weist einige Besonderheiten auf. Die Atmosphäre des Merkurs ist dünner als jedes Vakuum, welches wir auf der Erde. Besonderheiten des Planeten Merkur. Abb Merkur ist der zweitkleinste Planet in unserem Sonnensystem. Nur der Planet Pluto ist noch kleiner. Merkur ist. Eine Besonderheit des Merkurs ist, dass er sich während zwei Umläufen um die Sonne genau dreimal um die eigene Achse dreht. In der Umgangssprache.

Merkur Besonderheiten

Besonderheiten des Planeten Merkur. Abb Merkur ist der zweitkleinste Planet in unserem Sonnensystem. Nur der Planet Pluto ist noch kleiner. Merkur ist. Merkur ist der innnerste Planet, er hat von allen Planeten den geringsten Abstand zur Sonne. Er kommt unserem Stern bis auf 46 Mio Kilometer nahe. Darum ist. Der Merkur: Der Merkur ist alles andere als ein einladender Planet: Er ist übersäht von unzähligen Kratern und weiten Ebenen - vom Aussehen. Merkur Besonderheiten

Allerdings variiert die Sonneneinstrahlung aufgrund der Exzentrizität der Bahn beträchtlich: Im Perihel trifft etwa 2,3-mal so viel Energie von der Sonne auf die Merkuroberfläche wie im Aphel.

Vielmehr besitzt er als Besonderheit eine gebrochen gebundene Rotation und dreht sich während zweier Umläufe exakt dreimal um seine Achse.

Durchläuft der Merkur den sonnennächsten Punkt seiner ziemlich stark exzentrischen Bahn, das Perihel, steht das Zentralgestirn zum Beispiel immer abwechselnd über dem Calorisbecken am Die Existenz eines solchen wurde auch niemals ernsthaft in Erwägung gezogen.

Anlass zu der Annahme gaben anfangs nur einige Besonderheiten seiner Umlaufbahn. Später kamen seine spezielle Rotation sowie die zum Erdmond analoge Oberflächengestalt von zwei auffallend unterschiedlichen Hemisphären hinzu.

Mit dieser Annahme lässt sich auch erklären, warum die beiden Planeten als einzige im Sonnensystem mondlos sind. Am März glaubte man, einen Mond um Merkur entdeckt zu haben.

Drei Tage später tauchten die Emissionen wieder auf, schienen sich aber von Merkur fortzubewegen. Einige Astronomen vermuteten einen neu entdeckten Stern, andere wiederum einen Mond.

Das Fehlen einer richtigen Gashülle, welche für einen gewissen Ausgleich der Oberflächentemperaturen sorgen würde, bedingt in dieser Sonnennähe extreme Temperaturschwankungen zwischen der Tag- und der Nachtseite.

Damit ist der Merkur im Mittel noch etwas dunkler als der Mond 0, Die Oberfläche des Merkurs ist mit Kratern übersät. Durchmesser in km. Sowohl diese speichenartigen Strahlen als auch die Zentralkrater, von denen sie jeweils ausgehen, sind aufgrund des relativ geringen Alters heller als die Umgebung.

Auch andere flache Tiefebenen ähneln den Maria des Mondes. Insgesamt sind sie anscheinend auch kleiner und weniger zahlreich.

Sie liegen alle auf der Nordhalbkugel im Umkreis des Caloris-Beckens. Ihre Gattungsbezeichnung ist Planitia, lateinisch für Tiefebene.

Das Metall ist in Merkurs Oberfläche zu höchstens 6 Prozent enthalten. Diese Strukturen werden in der Astrogeologie als Rupes lat.

Böschung, Steilwand bezeichnet. Sie ziehen sich in sanften Windungen quer durch Ebenen und Krater. Es handelt sich um Überschiebungen der Kruste.

Die dadurch seitlich versetzten Kraterteile zeigen an, dass sie auch horizontal gegeneinander verschoben wurden. Diese Überschiebungen sind vermutlich durch ein Schrumpfen des gesamten Planeten entstanden.

Strom hat den Umfang der Schrumpfung der Merkuroberfläche auf etwa Einige der gelappten Böschungen wurden offenbar durch die ausklingende Bombardierung wieder teilweise zerstört.

Das bedeutet, dass sie entsprechend älter sind als die betreffenden Krater. Dafür spricht, dass sich diese Strukturen wie auch eine ganze Reihe von Rinnen und Bergrücken mehr in meridionale als in Ost-West-Richtung erstrecken.

Nach der Kontraktion und der dementsprechenden Verfestigung des Planeten entstanden kleine Risse auf der Oberfläche, die sich mit anderen Strukturen, wie Kratern und den flachen Tiefebenen überlagerten, — ein klares Indiz dafür, dass die Risse im Vergleich zu den anderen Strukturen jüngeren Ursprungs sind.

Die Zeit des Vulkanismus auf dem Merkur endete, als die Kompression der Hülle sich einstellte, sodass dadurch die Ausgänge der Lava an der Oberfläche verschlossen wurden.

Eine weitere Besonderheit gegenüber dem Relief des Mondes sind auf dem Merkur die sogenannten Zwischenkraterebenen.

Dieser Geländetyp ist auf dem Merkur am häufigsten verbreitet. Solche Bedingungen können Eis konservieren, das durch eingeschlagene Kometen eingebracht wurde.

Da diese Moleküle als Grundvoraussetzungen für die Entstehung von biologischem Leben gelten, rief diese Entdeckung einiges Erstaunen hervor, da dies auf dem atmosphärelosen und durch die Sonne intensiv aufgeheizten Planeten nicht für möglich gehalten worden war.

Es wird vermutet, dass diese Spuren an Wasser und organischer Materie durch Kometen, die auf dem Merkur eingeschlagen sind, eingebracht wurden.

Bei diesen Studien konnte nicht nur die Existenz der bereits gefundenen Zonen hoher Reflexion und Depolarisation nachgewiesen werden, sondern insgesamt 20 Zonen an beiden Polen.

Die erwartete Radarsignatur von Eis entspricht der beobachteten erhöhten Helligkeit auf den Radarbildern und der gemessenen starken Depolarisation der reflektierten Wellen.

Andere Untersuchungen, die diese Möglichkeit unterstützen, zeigen, dass die Untersuchungen der zur Erde zurückgeworfenen Strahlen den Schluss zulassen, dass die Form dieser Zonen kreisförmig sein muss, und dass es sich deshalb um tiefe Krater handeln könnte.

Diese Krater müssten allerdings so tief sein, dass Reflexionen ausgeschlossen wären. Es liegt deshalb nahe, dass es Zonen hoher Reflexion geben kann, die sich nicht mit der Existenz von Kratern erklären lassen.

Es ist von vielen anderen Kratern überprägt worden und besitzt keinen ausgeprägten Rand. In den polnahen Kratern könnte sich möglicherweise Eis befinden.

Dieses Eis auf dem Mond stammt aus externen Quellen, genau wie das auf dem Merkur. Wenn man die Existenz von Eis auf einigen Meteoriten in Betracht zieht, könnten diese Meteoriten das Eis in die Krater gebracht haben, das seit Millionen und Milliarden von Jahren dort gelagert wird.

Man hat weder die Existenz eines solchen Mechanismus, der den Verlust von Wasser an der Oberfläche zur Folge hätte, noch die Fotodissoziation oder die Erosion, die durch den Sonnenwind und Mikrometeoriten hervorgerufen wird, untersucht.

Das Vorhandensein von Eis auf dem Merkur ist immer noch nicht vollständig bewiesen. Es handelt sich bislang um eine Vermutung, basierend auf den erwähnten Beobachtungen von Zonen hoher Radarreflexionen und der Tatsache, dass diese Zonen sich mit Kratern an den Polen decken.

Diese Reflexionen können ohne Zweifel auch durch Metallsulfide hervorgerufen werden oder durch andere Materialien, die ähnliche Reflexionen verursachen.

Beschreibung der Struktur. Bereich, aus dem die Namen stammen. Namen für Merkur Planet oder Gott in verschiedenen Sprachen. Steilhang oder Steilstufe.

Schiffe von Entdeckern oder wissenschaftliche Expeditionen. Tal, flache Einsenkung. Sein Durchmesser beträgt mit 4. Neueste Messungen zeigen sogar einen Wert von 4.

Die dennoch etwas höhere Gesamtdichte der Erde resultiert aus der kompressiveren Wirkung ihrer starken Gravitation. Ursache des hohen Eisengehalts.

Seine Ausgangsmasse müsste demnach etwa das 2,fache seiner heutigen Masse gewesen sein. Bei Merkur blieb jedoch unklar, weshalb nur ein so geringer Teil des zersprengten Materials auf den Planeten zurückfiel.

Nach Computersimulationen von wird das mit der Wirkung des Sonnenwindes erklärt, durch den sehr viele Teilchen verweht wurden. Von diesen Partikeln und Meteoriten, die nicht in die Sonne fielen, sind demnach die meisten in den interstellaren Raum entwichen und ein bis zwei Prozent auf die Venus sowie etwa 0,02 Prozent auf die Erde gelangt.

Eine alternative Theorie schlägt vor, dass Merkur sehr früh in der Entwicklung des Sonnensystems entstanden sei, noch bevor sich die Energieabstrahlung der jungen Sonne stabilisiert hat.

Ein Teil seiner Materie wäre bei diesen Temperaturen einfach verdampft und hätte eine Atmosphäre gebildet, die im Laufe der Zeit vom Sonnenwind fortgerissen worden sei.

Es ist auf der Nordhalbkugel stärker als auf der Südhalbkugel, sodass der magnetische Äquator gegenüber dem geografischen Äquator rund Kilometer nördlich liegt.

Dadurch ist die Südhalbkugel für den Sonnenwind leichter erreichbar. Sie enthüllten den sonnennächsten Planeten als eine von Einschlagkratern übersäte Welt ohne nennenswerte Atmosphäre, die unserem Erdmond auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnelt.

Eine Überraschung war die Entdeckung eines schwachen Magnetfelds , neben demjenigen der Erde das einzige eines erdähnlichen Planeten.

Seine Feldstärke beträgt etwa ein Prozent derjenigen des Erdmagnetfelds. Seitdem hat sie dessen Oberfläche vollständig erfasst, so dass nun ein Gesamtatlas des Planeten zur Verfügung steht.

Die Daten von Messenger zeigen, dass auf Merkur deutlich andere Erscheinungsformen innerer geologischer Aktivität zu beobachten sind, als auf dem Erdmond.

Deutlich zeigt sich das im Bereich des Vulkanismus: Es finden sich Ausbruchsstellen, an denen offenbar gasreiche Lava zu Tage trat und dabei in Feuerfontänen ähnlich denjenigen der Vulkane von Hawaii ausgeworfen wurden.

Derartige Strukturen sind vom Erdmond nicht bekannt. Des Weiteren bemerkenswert sind die Runzelrücken und Verwerfungen , welche die gesamte Planetenoberfläche überziehen.

Derartige Strukturen sind nur von Merkur bekannt. Dadurch ist die Südhalbkugel für den Sonnenwind leichter erreichbar. Aus diesem Grund wurde eine Hypothese aufgestellt, welche die Existenz des Magnetfeldes als Überbleibsel eines früheren, mittlerweile aber erloschenen Dynamo-Effektes erklärt; es wäre dann das Ergebnis erstarrter Ferromagnetite.

Es ist aber möglich, dass sich zum Beispiel durch Mischungen mit Schwefel eine eutektische Legierung mit niedrigerem Schmelzpunkt bilden konnte.

Der bis zur Glut erhitzte Körper differenzierte sich durch seine innere Gravitation chemisch in Kern, Mantel und Kruste. In der folgenden Etappe sind anscheinend alle Krater und andere Spuren der ausklingenden Akkretion überdeckt worden.

Die Ursache könnte eine Periode von frühem Vulkanismus gewesen sein. Dieser Zeit wird die Entstehung der Zwischenkraterebenen zugeordnet sowie die Bildung der gelappten Böschungen durch ein Schrumpfen des Merkurs zugeschrieben.

Das Ende des Schweren Bombardements schlug sich in der Entstehung des Caloris-Beckens und den damit verbundenen Landschaftsformen im Relief als Beginn der dritten Epoche eindrucksvoll nieder.

In einer vierten Phase entstanden wahrscheinlich durch eine weitere Periode vulkanischer Aktivitäten die weiten, mareähnlichen Ebenen. Die fünfte und seit etwa 3 Milliarden Jahren noch immer andauernde Phase der Oberflächengestaltung zeichnet sich lediglich durch eine Zunahme der Einschlagkrater aus.

Dieser Zeit werden die Zentralkrater der Strahlensysteme zugeordnet, deren auffällige Helligkeit als ein Zeichen der Frische angesehen werden.

Der Merkur ist mindestens seit der Zeit der Sumerer 3. Jahrtausend v. Die griechischen Astronomen wussten allerdings, dass es sich um denselben Himmelskörper handelte.

Nach nicht eindeutigen Quellen hat Herakleides Pontikos möglicherweise sogar schon geglaubt, dass der Merkur und auch die Venus um die Sonne kreisen und nicht um die Erde.

Die Römer benannten den Planeten wegen seiner schnellen Bewegung am Himmel nach dem geflügelten Götterboten Mercurius.

November auf etwa einen halben Tag genau vorherzusagen. Als Pierre Gassendi diesen Durchgang vor der Sonne beobachten konnte, stellte er feste, dass der Merkur nicht wie von Ptolemäus im 2.

Als Sir Isaac Newton die Principia Mathematica veröffentlichte und damit die Gravitation beschrieb, konnten die Planetenbahnen nun exakt berechnet werden.

Der Merkur jedoch wich immer von diesen Berechnungen ab, was Urbain Le Verrier der Entdecker des Planeten Neptun dazu veranlasste, einen weiteren noch schnelleren sonnennäheren Planeten zu postulieren: Vulcanus.

Die ersten, nur sehr vagen Merkurkarten wurden von Johann Hieronymus Schroeter skizziert. Die ersten detaillierteren Karten wurden im späten Jahrhundert, etwa von Giovanni Schiaparelli und danach von Percival Lowell angefertigt.

Lowell meinte, ähnlich wie Schiaparelli bei seinen Marsbeobachtungen auf dem Merkur Kanäle erkennen zu können. Für seine Nomenklatur der Albedomerkmale bezog er sich auf die Hermes -Mythologie.

Für die topografischen Strukturen wurde ein anderes Schema gewählt. Der Nullmeridian wird durch den Punkt definiert, der am ersten Merkur perihel nach dem 1.

Januar die Sonne im Zenit hatte. Der Merkur gehört zu den am wenigsten erforschten Planeten des Sonnensystems. Dies liegt vor allem an den für Raumsonden sehr unwirtlichen Bedingungen in der Nähe der Sonne, wie der hohen Temperatur und intensiven Strahlung, sowie an zahlreichen technischen Schwierigkeiten, die bei einem Flug zum Merkur in Kauf genommen werden müssen.

Selbst von einem Erdorbit aus sind die Beobachtungsbedingungen zu ungünstig, um den Planeten mit Teleskopen zu beobachten. Der mittlere Sonnenabstand des Merkurs beträgt ein Drittel desjenigen der Erde, sodass eine Raumsonde über 91 Millionen Kilometer in den Gravitations potentialtopf der Sonne fliegen muss, um den Planeten zu erreichen.

Von einem stationären Startpunkt bräuchte die Raumsonde keine Energie, um in Richtung Sonne zu fallen. Daher muss die Raumsonde eine beträchtliche Geschwindigkeitsänderung aufbringen, um in eine Hohmannbahn einzutreten, die in die Nähe des Merkurs führt.

Zusätzlich führt die Abnahme der potenziellen Energie der Raumsonde bei einem Flug in den Gravitationspotentialtopf der Sonne zur Erhöhung ihrer kinetischen Energie , also zu einer Erhöhung ihrer Fluggeschwindigkeit.

Wenn man dies nicht korrigiert, ist die Sonde beim Erreichen des Merkurs bereits so schnell, dass ein sicherer Eintritt in den Merkurorbit oder gar eine Landung erheblich erschwert werden.

Für einen Vorbeiflug ist die hohe Fluggeschwindigkeit allerdings von geringerer Bedeutung. Ein weiteres Hindernis ist das Fehlen einer Atmosphäre; dies macht es unmöglich, treibstoffsparende Aerobraking -Manöver zum Erreichen des gewünschten Orbits um den Planeten einzusetzen.

Stattdessen muss der gesamte Bremsimpuls für einen Eintritt in den Merkurorbit mittels der bordeigenen Triebwerke durch eine Extramenge an mitgeführtem Treibstoff aufgebracht werden.

Eine dritte Merkursonde BepiColombo wurde am Oktober gestartet. Die Flugbahn von Mariner 10 wurde so gewählt, dass die Sonde zunächst die Venus anflog, dann in deren Anziehungsbereich durch ein Swing-by -Manöver Kurs auf den Merkur nahm.

Der schon lange an der Erforschung des innersten Planeten interessierte Mathematiker Giuseppe Colombo hatte diese Flugbahn entworfen, auf welcher der Merkur gleich mehrmals passiert werden konnte, und zwar immer in der Nähe seines sonnenfernsten Bahnpunktes — bei dem die Beeinträchtigung durch den Sonnenwind am geringsten ist — und am zugleich sonnennächsten Bahnpunkt von Mariner Die anfänglich dabei nicht vorhergesehene Folge dieser himmelsmechanischen Drei-Körper-Wechselwirkung war, dass die Umlaufperiode von Mariner 10 genau zweimal so lang geriet wie die vom Merkur.

Bei dieser Bahneigenschaft bekam die Raumsonde während jeder Begegnung ein und dieselbe Hemisphäre unter den gleichen Beleuchtungsverhältnissen vor die Kamera und erbrachte so den eindringlichen Beweis für die genaue Kopplung von Merkurs Rotation an seine Umlaufbewegung, die nach den ersten, ungefähren Radarmessungen Colombo selbst schon vermutet hatte.

Durch dieses seltsame Zusammentreffen konnten trotz der wiederholten Vorbeiflüge nur 45 Prozent der Merkuroberfläche kartiert werden.

Mariner 10 flog im betriebstüchtigen Zustand von bis dreimal am Merkur vorbei: Am September in rund Zusätzlich zu den herkömmlichen Aufnahmen wurde der Planet im infraroten sowie im UV-Licht untersucht, und über seiner den störenden Sonnenwind abschirmenden Nachtseite liefen während des ersten und dritten Vorbeifluges Messungen des durch die Sonde entdeckten Magnetfeldes und geladener Partikel.

August und schwenkte im März als erste Raumsonde in einen Merkurorbit ein, um den Planeten mit ihren zahlreichen Instrumenten eingehend zu studieren und erstmals vollständig zu kartografieren.

Um sein Ziel zu erreichen, flog Messenger eine sehr komplexe Route, die ihn in mehreren Fly-by -Manövern erst zurück zur Erde, dann zweimal an der Venus sowie dreimal am Merkur vorbeiführte.

Der erste Vorbeiflug am Merkur fand am Oktober Dabei wurden bereits Untersuchungen der Oberfläche durchgeführt und Fotos von bisher unbekannten Gebieten aufgenommen.

Der dritte Vorbeiflug, durch den die Geschwindigkeit der Sonde verringert wurde, erfolgte am September Da die Sonde kurz vor der Passage unerwartet in den abgesicherten Modus umschaltete, konnten für geraume Zeit keine Beobachtungsdaten gesammelt und übertragen werden.

Die Mission im Merkurorbit ist in Jahresabschnitte geteilt, welche jeweils am März beginnen. Vom März bis März lief.

Danach wurde die Mission noch einmal bis März verlängert. Gegen Ende der Mission wurde die Sonde in Umlaufbahnen um den Planeten gebracht, deren niedrigster Punkt nur 5,3 km über der Oberfläche lag.

Der verbleibende Treibstoff für die Triebwerke der Sonde wurde genutzt, um dem bremsenden Effekt der schwachen, aber doch vorhandenen Atmosphäre entgegenzuwirken.

Die letzte dieser Kurskorrekturen erfolgte am März April stürzte die Sonde dann auf die erdabgewandte Seite des Merkurs. Die Komponenten werden sich jeweils der Untersuchung des Magnetfeldes sowie der geologischen Zusammensetzung in Hinsicht der Geschichte des Merkurs widmen.

Die Sonde startete am Oktober , ihre Reise zum Merkur wird mit Ionentriebwerken und Vorbeiflügen an den inneren Planeten unterstützt und soll in eine Umlaufbahn eintreten.

Der Planet erscheint meist als verwaschenes, halbmondförmiges Scheibchen im Teleskop. Auch mit leistungsfähigen Teleskopen sind kaum markante Merkmale auf seiner Oberfläche auszumachen.

Die beste Sichtbarkeit verspricht eine maximale westliche Elongation Morgensichtbarkeit im Herbst, sowie eine maximale östliche Elongation Abendsichtbarkeit im Frühling.

Hingegen kann er gerade deshalb manchmal doppelsichtig werden, indem er mit freiem Auge sowohl in der hellen Morgen- wie in der hellen Abenddämmerung beobachtbar sein kann.

Aufgrund der Bahneigenschaften des Merkurs und der Erde wiederholen sich alle 13 Jahre ähnliche Merkursichtbarkeiten. In diesem Zeitraum finden im Allgemeinen auch zwei sogenannte Transits oder Durchgänge statt, bei denen der Merkur von der Erde aus gesehen direkt vor der Sonnenscheibe als schwarzes Scheibchen zu sehen ist.

Ein solcher Transit des Merkurs ist sichtbar, wenn er bei der unteren Konjunktion — während er die Erde beim Umlauf um die Sonne auf seiner Innenbahn überholt — in der Nähe eines seiner beiden Bahnknoten steht, also die Erdbahnebene kreuzt.

Ein solches Ereignis ist aufgrund der entsprechenden Geometrie nur zwischen dem 6. Mai oder zwischen dem 6.

November möglich, da die beiden Bahnknoten am 9. Mai oder am

November Eine andere Google.Atr schlägt vor, dass der Merkur sehr früh in der Entwicklung des Sonnensystems entstanden sei, noch bevor sich die Energieabstrahlung der jungen Sonne stabilisiert hat. Mai englisch. Anhand Casino Star Saarbrucken zerstörerischen Beeinträchtigung der Oberflächenstrukturen untereinander ist, wie auch bei Mond und Casino Polnische Bandeine Slot Machine Download Windows 7 der zeitlichen Reihenfolge der Wm 2017 Gruppe D Ereignisse möglich. Damit ist der Merkur Online Sports Betting Nj Mittel noch etwas dunkler als der Mond 0, Ein Teil seiner Materie wäre bei diesen Temperaturen verdampft und hätte eine Atmosphäre gebildet, die im Laufe der Zeit vom Sonnenwind fortgerissen Cl Quali 3 Runde sei. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. So können wir nur Raumsonden aussenden, die Merkur für uns aus nächster Nähe beobachten, messen und fotografieren. Was ist Merkur? In einigen Millionen Jahren kann Baby Walz Gewinnspiel passieren, dass er durch die Gravitationskräfte von Sonne, Venus, Erde und den anderen Planeten so von seiner Bahn ausgelenkt wird, dass er komplett aus der Bahn geworfen wird.

Nach vielen tausend Umläufen hat sich seine Bahn um die Sonne deutlich verlagert. In der Abbildung ist das dargestellt.

Die gelbe Bahn symbolisiert Merkurs heutigen Weg um die Sonne. Nach und nach verlagert er ihn. Nach Umläufen bewegt er sich entlang der grünen Bahn, nach Umläufen ist er bei der blauen Bahn angekommen.

Dieses Verlagern der Bahn kann irgendwann dramatische Konsequenzen für Merkur haben. In einigen Millionen Jahren kann es passieren, dass er durch die Gravitationskräfte von Sonne, Venus, Erde und den anderen Planeten so von seiner Bahn ausgelenkt wird, dass er komplett aus der Bahn geworfen wird.

Dann könnte er entweder in die Sonne stürzen oder die Bahnen von Venus oder Erde kreuzen. Wer das simulieren möchte, kann das Spiel ' Tanz der Planeten ' ausprobieren und dort die Abstände und Massen von drei inneren Planeten und einem Komet verändern.

Beobachte was passiert, wenn sich die Planeten zu nahe kommen! Nach Merkur ist ein Wochentag benannt, nämlich der Mittwoch!

Auch die anderen Planeten haben ihren eigenen Tag. Eine Übersicht dazu findest du auf der Seite ' Planetentabelle ' ganz unten. Merkur wird wohl nie Besuch von Menschen bekommen, es ist dort einfach viel zu gefährlich.

Da er fast keine Atmosphäre besitzt, wird der für uns schädliche Anteil der Sonnenstrahlen nicht gefiltert, so wie auf der Erde. So können wir nur Raumsonden aussenden, die Merkur für uns aus nächster Nähe beobachten, messen und fotografieren.

Unter anderem fotografiert die Sonde die Bereiche des Merkur, von denen bislang keine Aufnahmen existierten.

Mehr zu Raumfahrtmissionen erfährst du auf der Seite ' Merkurmissionen '. Auf der Mach-mit-Seite gibt es eine Anleitung, wie man eine von Meteoriteneinschlägen übersäte Planetenoberfläche selbst erschaffen kann.

Merkur ist schon seit dem Altertum bekannt. Seine Bewegungen über den Himmel werden seit langem beobachtet. Allerdings ist er nur selten zu sehen.

Nur manchmal kann man ihn für eine halbe bis eine Stunde in der Abend- oder Morgendämmerung am Himmel finden. Er steht dann knapp über dem Horizont und geht entweder recht schnell unter abends oder wird bald von der aufgehenden Sonne überstrahlt morgens.

Wer Merkur einmal selbst am Himmel ausfindig machen möchte, sollte sich erst die Beobachtungstipps auf der Seite ' Merkur beobachten ' anschauen.

Auch in der aktuellen Monatsübersicht erfährt man, wo am Himmel sich Merkur gerade befindet. Am allerbesten aber ist es, wenn man sich fachkundigen Rat in einer Sternwarte holt oder die Sichtbarkeitszeiten aus einem astronomischen Jahrbuch heraussucht.

Eine Überraschung war die Entdeckung eines schwachen Magnetfelds , neben demjenigen der Erde das einzige eines erdähnlichen Planeten. Seine Feldstärke beträgt etwa ein Prozent derjenigen des Erdmagnetfelds.

Seitdem hat sie dessen Oberfläche vollständig erfasst, so dass nun ein Gesamtatlas des Planeten zur Verfügung steht. Die Daten von Messenger zeigen, dass auf Merkur deutlich andere Erscheinungsformen innerer geologischer Aktivität zu beobachten sind, als auf dem Erdmond.

Deutlich zeigt sich das im Bereich des Vulkanismus: Es finden sich Ausbruchsstellen, an denen offenbar gasreiche Lava zu Tage trat und dabei in Feuerfontänen ähnlich denjenigen der Vulkane von Hawaii ausgeworfen wurden.

Derartige Strukturen sind vom Erdmond nicht bekannt. Des Weiteren bemerkenswert sind die Runzelrücken und Verwerfungen , welche die gesamte Planetenoberfläche überziehen.

Derartige Strukturen sind nur von Merkur bekannt. Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten.

Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können.

Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Merkur Besonderheiten Fachgebiete

Play Million Casino Bonus Codesabgerufen am 5. Berücksichtigt man jedoch diesen Effekt, dann ist die mittlere Dichte von Merkur Mark Lamberg höchste. Neues aus Baccarat Counting System Sonnensystem. Die Mission BepiColombo wurde nach einem berühmten italienischen Mathematiker und Wissenschaftler benannt. Beim Merkur blieb jedoch unklar, weshalb nur ein so geringer Teil des zersprengten Materials auf den Planeten zurückfiel. Pierre Gassendi konnte im Der sonnennächste Planet Merkur ist eine extreme Welt - glühend heiß, nur wenig größer als der Mond, aber mit einem riesigen Eisenkern. Der Merkur: Der Merkur ist alles andere als ein einladender Planet: Er ist übersäht von unzähligen Kratern und weiten Ebenen - vom Aussehen. Merkur ist der erste Planet im Sonnensystem. Er ist nicht besonders leicht zu beobachten, da er am Himmel immer dicht bei der Sonne steht. In den polnahen Kratern könnte sich möglicherweise Eis befinden. Dies liegt vor allem Ggg Kostenlos Spielen den für Raumsonden sehr unwirtlichen Bedingungen in der Nähe der Sonne, wie der hohen Temperatur und intensiven Strahlung, sowie an zahlreichen technischen Schwierigkeiten, die bei einem Flug zum Merkur in Kauf genommen werden müssen. Die Umlaufbahn des Merkurs Coole Online Game Namen nicht stabil und wird tendenziell immer exzentrischer. Bereits die newtonsche Mechanik sagt voraus, dass der gravitative Einfluss der anderen Planeten das Zweikörpersystem Sonne-Merkur stört. Einige der gelappten Böschungen wurden offenbar durch die ausklingende Cl Quali 3 Runde wieder Spielen Kostenlos Online Ohne Anmeldung zerstört. Da seine Oberfläche nicht durch Wind und Regen verändert Dolphin Pearls, sieht man noch alle Einschlagkrater von Meteoriten, die den Merkur in den letzten Jahrmillionen getroffen haben. Da diese Moleküle als Grundvoraussetzungen für die Entstehung von biologischem Leben gelten, rief Play Store Ohne Anmeldung Entdeckung einiges Erstaunen hervor, da dies auf dem atmosphärelosen und durch die Sonne intensiv aufgeheizten Planeten nicht für möglich gehalten worden war. Siehe auch : Wasservorkommen im Universum. November November im Internet Archive. November auf etwa einen halben Tag genau vorherzusagen. Merkur nimmt im Hinblick auf seinen inneren Aufbau eine Sonderstellung im Sonnensystem ein. Das Magnetfeld ist über der nördlichen Hemisphäre stärker als über der Südlichen, sodass der Sonnenwind letztere stärker trifft. Mehr zu Raumfahrtmissionen erfährst du auf der Seite ' Merkurmissionen '. Hingegen kann er gerade deshalb manchmal doppelsichtig werden, indem er mit freiem Auge sowohl Nonogramm Erstellen der hellen Morgen- wie in der hellen Bowling 1001 beobachtbar Screen Seven Games kann. Nach und nach verlagert er ihn. Moleküle gelangen so leichter wieder in die Exosphäre. Mai Social Spiel abgerufen am 1. Merkur Besonderheiten Merkur Besonderheiten Der Planet erscheint meist als verwaschenes, halbmondförmiges Sizzling Hot Game Pc Download im Teleskop. Merkuraufnahme von Mariner 10 in Falschfarbendarstellung mit den auffälligen Kratern Kuiper und Murasaki unten rechts. Die Römer benannten den Planeten wegen seiner schnellen Bewegung am Himmel nach dem geflügelten Götterboten Mercurius. Oktoberabgerufen am 6. März Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Novemberabgerufen am 6.

Merkur Besonderheiten 1.1. Umlaufbahn Video

Die Geschichte des Planeten Merkur

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

3 Gedanken zu „Merkur Besonderheiten“

  1. Ich meine, dass Sie nicht recht sind. Geben Sie wir werden besprechen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden reden.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar